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AUSGESCHLAFEN AN DER AUTOBAHN

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Hansacenter Holdorf: Roatel plant zwei Mikro-Hotels

Von Frederik Böckmann 

Die ersten Gespräche über eine Ansiedlung von Kentucky Fried Chicken (KFC) im Holdorfer Hansa-Center gab es bereits 2016. Der Gemeinderat stimmte diesen Bebauungsplänen im Sommer 2019 zu. Jetzt verkündet das Bauschild auf dem Autohof, was hier tatsächlich noch bis Ende des Jahres realisiert werden soll: Der Fast-Food-Riese KFC will eine Filiale auf der ehemaligen Kartbahn bauen – es wäre die erste der Franchise-Kette zwischen Osnabrück und Oldenburg, zwischen Meppen und Bay Oeynhausen. Das Restaurant, inklusive Drive Thru, soll eine Größe von 330 Quadratmetern haben.

Ebenfalls auf dem insgesamt 8265 Quadratmetern großen Ex-Kartbahn-Areal möchte sich Subway mit einem Restaurant niederlassen; der Sandwich-Imbiss hatte vor ein paar Jahren ein paar Meter weiter schon einmal eine Filiale. Was beim neuen Lokal natürlich nicht fehlen darf: ein-Drive-In-Schalter. Damit entsteht an der Autobahn 1 eine regelrechte Fast-Food-Meile mit kulinarischer Vielfalt: Denn in direkter Nachbarschaft zu KFC und Subway liegt auch McDonalds mit einer der in Deutschland am besten frequentierten Filialen.

Firma Roatel plant zwei Mikro-Hotels

Investor der beiden Fast-Food-Restaurants ist die Hansa BT GmbH, die das ehemalige Kart-Gelände für 99 Jahre von einer Immobilienfirma aus Bayern gepachtet hat. Gesellschafter der Hansa BT GmbH sind Alexander Thye, Jens Blaschke und Christian Brettschneider, dessen Architekturbüro für die Projektplanung verantwortlich zeichnet.  Sorgen, dass die Kunden trotzdem weiter Marktführer McDonald ansteuern, hat das Trio nicht. Konkurrenz belebe eben das Geschäft.

Die beiden Schnellrestaurants KFC und Subway sind nicht die einzigen Bauprojekte auf der ehemaligen Kartbahn. Die Firma Roatel plant dort nämlich zwei Mikro-Hotels. Roatels sind Hotelboxen mit jeweils vier Einzelzimmern, die in einem Seefracht-Container eingebaut sind. Jedes Zimmer hat eine Größe von 7,5 Quadratmetern und ist nach Angaben von Roatel mit allem ausgestattet, was Gäste üblicherweise im Hotelzimmer vorfinden. Es ist ein Angebot, das sich laut dem Dammer Geschäftsmann Thye vor allem an Lkw-Fahrer richten dürfte – nicht zuletzt angesichts der neuen Übernachtungs-Vorschriften im Frachtverkehr.

Außerdem sollen auf dem Kartbahn-Gelände auf den 94 Stellflächen 36-Schnell-Ladestationen für E-Autos installiert werden. Damit wolle man dem Trend zur E-Mobilität Rechnung tragen, erläutert Thye. Er räumte auch ein, „dass wir von der Gemeinde Holdorf sensibilisiert worden sind, ausreichend Parkplätze zu schaffen. Das hatten wir anfangs vermutlich etwas unterschätzt.“ Eine hohe Frequenz der Restaurants soll nicht durch fehlende Parkplätze gebremst werden.

Spielhalle und Werbepylon sollen noch kommen

Ebenfalls noch geplant ist eine Spielhalle, für die die Hansa BT Gmbh eine Genehmigung für maximal 12 Automaten hat. Vorrang hätten zunächst aber die anderen Bauprojekte gehabt, erklärt Alexander Thye. Auch ein bis zu 35 Meter hoher Werbepylon für KFC soll noch aufgestellt werden. Wo, das ist noch nicht sicher. Die optimale Position des Pylons lasse sich angesichts des sechsspurigen Ausbaus der A1 noch nicht bestimmen, sagt Thye. Kein Thema mehr ist übrigens die Ansiedlung der Kaffeerösterei Joliente aus Neuenkirchen-Vörden. Diese habe zwischenzeitlich woanders expandiert.

Alexander Thye klingt erleichtert, dass die Projekte nach der langen Planungszeit jetzt bald starten sollen. Die vergangenen 2 Corona-Jahre bezeichnete er als eine „komplexe Gemengelage“ und einen „enormen Kraftakt, da alle Unternehmen sehr viel mit sich selbst beschäftigt waren“, sagt Thye und schließt damit seine Mirja-Group mit ein. Das von ihm betriebene Dersa-Kino in Damme ist zum Beispiel immer noch geschlossen. Und Thye nennt noch ein Beispiel:  Es sei mit einem großen Konzern ein Vertrag über 2 Jahre endverhandelt gewesen, doch dann sprang das Unternehmen coronabedingt wieder ab – „und die Mietersuche begann von vorn“.

Investitionen von mehr als 5 Millionen Euro

Zurück zum Autohof: Der Baustart soll in wenigen Wochen erfolgen. Man warte noch auf die letzten Genehmigungen, sagt Thye.  Die Investitionen aller Vorhaben beziffert er auf mindestens 5 Millionen Euro. Die Corona-Krise und der Ukraine-Krieg würden die Projekte „wesentlich teurer“ machen als zunächst geplant. Aber auch die Investitionen in die Ladeinfrastruktur seien hoch.

Dennoch spricht Alexander Thye nun vom „besten Ergebnis“, das seine Partner und er erzielt hätten. „Es wird den Autohof deutlich attraktiver machen und sowohl Sogwirkung wie Synergieeffekte für das gesamte Umfeld haben“, findet der Dammer. Zum Beispiel werden viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Wie viele, lasse sich noch nicht beziffern, sagt Thye. Darüber hinaus gebe es bereits für den Autohof – an dem sich außerdem noch eine Tankstelle und ein Restaurant befinden – weitere Ideen zur Entwicklung, die aktuell aber noch nicht spruchreif seien.

Quelle: OMonline (zuletzt abgerufen am 04.05.2022)

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