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AUSGESCHLAFEN AN DER AUTOBAHN

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Übernachten in umgebauten Seefrachtcontainern: Roatels erobern die Autobahnen

Von Kevin Gehring

Mikrohotels aus umgebauten Seefrachtcontainern sollen bald in ganz Deutschland stehen. Eines der ersten Modelle jener „Roatels“ ist seit Anfang des Jahres in Schopsdorf bei Genthin in Betrieb.

Schopsdorf – „So etwas habe ich noch nie gesehen“, sagt Thomasz Laszkiewicz während seines Check-ins verblüfft. Kurz das Handy an den Sensor gehalten, schon öffnet sich sein Hotelzimmer – mitten im Gewerbegebiet von Schopsdorf bei Genthin, nur wenige Meter Luftlinie von der Autobahn A 2 entfernt. Rechts vom Eingang steht das hergerichtete Bett, darüber hängt ein Fernseher mit Satellitenanschluss. Links im circa sieben Quadratmeter großen Zimmer befindet sich die Toilette, das Waschbecken, die Dusche. Das WLAN-Signal ist gut. „Mehr braucht es nicht“, kommentiert Laszkiewicz die Ausstattung mit einem zufriedenen Lächeln.

Mikrohotels aus alten Seefrachtcontainern – das ist das Konzept der „Roatels“. An der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg, direkt an der Abfahrt Ziesar, steht eines der deutschlandweit ersten.

Konzept seit 2018

Wenn es nach den Geschäftsführern Ralf-Peter Kals und Christian Theisen geht, sollen in den kommenden Jahren zahlreiche folgen. „Unser Ziel ist es, 500 bis 600 „Roatels“ in ganz Deutschland aufzustellen“, erklärt Theisen. Speziell im Osten sei die Nachfrage höher – aufgrund des großen LKW-Aufkommens. Schließlich handelt es sich bei den „Roatels“, eine Kreation aus dem englischen Wort „road“ für Straße und „Hotel“, nicht um touristische Unterkünfte.

Das Konzept ist vor allem für Trucker vorgesehen“, erklärt Kals. Diese dürfen seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshof im Jahr 2017 ihre wöchentliche Ruhezeit von 45 Stunden nicht mehr in ihren Fahrerkabinen verbringen. Eine EU-Verordnung aus dem Juli 2020 schreibt nun vor, dass die Logistikunternehmen ihren Fahrern geeignete Unterkünfte für die Ruhezeit bezahlen müssen – und da kommen die umgebauten Seefrachtcontainer ins Spiel.

„Wir haben Ende 2018 zum ersten Mal von dieser Problematik gehört und uns überlegt, wie man mit möglichst wenig Platzverbrauch eine komfortable Übernachtung anbieten kann“, erzählt Kals. Schnell sprangen den Unternehmern aus Düsseldorf die knapp 14 Meter langen Container ins Auge. „Unser erstes „Roatel“ in Löningen bei Cloppenburg ist inzwischen seit über einem Jahr in Betrieb“, erzählt Kals. Vor wenigen Monaten kam das in Schopsdorf dazu.

Nicht nur Trucker als Gäste

Die Resonanz ist von allen Seiten positiv. „ich sehe in diesem Vorhaben eine große Chance“, sagt Wolfgang Westermann, der Vorsitzende des Bundes Deutscher Berufskraftfahrer. Zum einen sei die Lage an den Autobahnen hervorragend, zum anderen der Kostenfaktor für die Unternehmen überschaubar. 49 Euro kostet eine Nacht in den „Roatel“-Einzelzimmern. „Da können die meisten gewöhnlichen Hotels einfach nicht mithalten“, sagt Westermann.

Das weiß auch Alexander Quabach, der Geschäftsführer der Vereinigung Deutscher Autohöfe. Nicht nur deshalb sieht der 38-jährige viel Potenzial in den Mikrohotels. „Das Konzept kam genau zur richtigen Zeit. Den Bedarf nach günstigen Übernachtungsmöglichkeiten gibt es aus unserer Sicht überall in ganz Deutschland“, sagt Quabach und ergänzt: „Der Zuspruch der Geschäftsreisenden ist bisher sehr gut.“

Denn längst hat sich herausgestellt: Die „Roatels“ sind nicht nur für Trucker interessant. „Zu unseren Gästen zählen auch viele Handwerker, Ingenieure oder Monteure“, berichtet Theisen. „Eben Menschen, die viel unterwegs sind.“ Und eine Gruppe, die die beiden Geschäftsführer so gar nicht im Visier hatten: „Aus Löningen bekommen wir mit, dass dort sehr viele Radreisende übernachten.“

Ausweitung auf den touristischen Bereich?

Auch deshalb sei es denkbar, dass das Konzept der „Roatels“ in Zukunft auch auf den touristischen Bereich ausgeweitet wird. Dabei sin die recycelten Container umweltfreundlich, verbrauchen kein Gas oder Öl und sollen künftig mit Solarzellen ausgestattet sogar ihren eigenen Strom erzeugen.

Thomasz Laszkiewicz, der beruflich mehrmals im Jahr aus Polen nach Berlin reist, war jedenfalls vom ersten Moment an überzeugt: „Das Zimmer hat einfach alles, was es braucht. Ich werde mit Sicherheit wiederkommen.“

Quelle: Volksstimme (zuletzt abgerufen am 30. 03. 2022)

Download als pdf-Datei: 2022-03-26-Volksstimme.pdf

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